Spielerschutz in Casinos gewährleistet?

Hier geht es (leider um eine Schattenseite des Ausratens). Normalerweise hat Ausrasten etwas erheiterndes, bzw. der Betrachter kann sich mit den Gründen des Ausrastens solidarisieren. Sei es wieder einmal nicht funktionierender Computer, nervende Kinder, Verkehrsstaus oder ignoriert werden.

Ausraster können aber auch Mental, im Verborgenen stattfinden. Nehmen wir als Beispiel Spielbanken oder Online Casinos. der Aufstieg und Fall des Sodastream Königs ist ein wunderbares Beispiel dafür. Vom Millionär zum Sozialhilfeempfänger. In den frühen neunziger Jahren wurde Klaus Schmidt mit der Vermarktung des Sodastreams zum mehrfachen Millionär und verzockte kurze Zeit in den vergangen Jahren sein ganzes Vermögen beim Roulette und Black Jack spielen.

Man kann hier wohl getrost von einem mentalen Ausraster sprechen. Klaus Schmidt war offensichtlich nicht in der Lage, zu realisieren, dass er beim Roulette über kurz oder lang nur verlieren kann. Trotzdem haben seine anfänglichen Verluste ihm so zugesetzt, dass er sein Geld über mehr Spielen wieder holen wollte.

Ein fataler Fehler, wie jeder, der viel in Casinos spielt sicherlich weiß. Das Gefühl, das Geld wiederholen zu können, kann so fatal sein, dass es den Spieler in den Ruin treibt.

Allerdings wird in Deutschland viel über Spielerschutz gesprochen und die Frage taucht auf, wie das Casino zulassen konnte, das Harald Schmidt sein gesamtes Vermögen beim Casino spielen verlieren konnte. Schließlich ist ein entscheidendes Argument gegen Online Casinos, dass der Spielerschutz nicht gewährleistet wird. Offensichtlich ging es der Spielbank in der Herr Schmidt spielte eher um Profit als um Spielerschutz. Dem Bundesland sind dabei auch Einnahmen zugeflossen. Eine absurde Situation.

Spielen Casino

Dieser Eintrag wurde am Donnerstag, Juni 4th, 2009 um 16:58 gepostet und ist abgelegt unter Andere Ausraster, Webtipps. Du kannst Kommentaren und Antworten folgen unter RSS 2.0 feed. Du kannst einen Kommentar, oder einen Trackback von deiner Seite senden.

Leave a Reply